SET und Topras: Auf einer Wellenlänge

SET und Topras: Auf einer Wellenlänge

Die SET Energietechnik GmbH und den Qualitätsverband Topras verbindet eine ­langjährige, enge Partnerschaft. Diese soll auch nach der Übernahme durch Zodiac weiter ausgebaut werden. Dazu sprachen wir mit den beiden SET-Geschäftsführern Holger Greschner und Kai Lehnert sowie mit Topras-Macher Johannes Gunst.

Sie sind Partner im Geiste: Mit den gleichen Grundüberzeugungen und der gleichen Kundenphilosophie. Deshalb verwundert es nicht, dass SET nach der Topras-Gründung 1999 der erste externe Partner des Qualitätsverbandes wurde. „SET und Topras haben die gleiche Entwicklung vollzogen“, unterstreicht Topras-Geschäftsführer Johannes Gunst. Als viele auf das Internet und die Billigschiene setzten, hätten die Hemminger Technik-Manufaktur und der Topras-Verband die Fahne der Qualität hochgehalten. Die Bereiche Lüftung und Entfeuchtung seien ein sehr verantwortungsvoller Bereich, bei dem viel schief laufen könne, so Gunst. „Da brauchte die Topras einen verlässlichen Partner.“ Die Enscheidung für SET sei deshalb sehr bewusst gefallen – wegen der Produktqualität und dem Servicegedanken des Unternehmens.

Eine SET Entfeuchtungsanlage aus der Reihe 02-AF.Auch die SET-Geschäftsführer Holger Greschner und Kai Lehnert sehen das so. „Wir haben mit Topras eine in 15 Jahren gewachsene, erfolgreiche Zusammenarbeit, die nach der Zodiac-Übernahme noch verbessert wurde“, so Greschner, der als Produktionsleiter und später Geschäftsführer die Kooperation maßgeblich mitprägte. Auch Zodiac, das 2002 als Großhändler zur Topras stieß, will seinen Beitrag dazu leisten. „Wir entwickeln uns zunehmend vom Grossisten zum Dienstleister“, so Kai Lehnert.

Der systemorientierte Ansatz von SET sei durchaus auch ein Vorbild für Zodiac. Der Großhändler setzt aber auch auf eine gezielte Arbeitsteilung mit SET. Während die Hemminger ihre Engineering-Kompetenz ausbauen, unterstütze Zodiac über geschultes Außendienstpersonal den Vertrieb der Produkte. „Kurze Wege zu SET sorgen für einen guten Pre- und After-Sales-Service sowie eine permanent gute Kundenbetreuung“, sieht Kai Lehnert einen weiteren Vorteil der neuen Konstellation. Die Topras-Mitglieder bestätigten die gute Zusammenarbeit, indem sie SET auf der letzten Jahrestagung in Nürnberg zum aktuell besten Lieferanten kürten.

Bester Topras-Lieferant 2013: Ursula Gunst überreichte (v. li.) Holger Greschner, Benedetto Russo und Andreas Zeltwanger die Auszeichnung auf der Topras-Jahrestagung in Nürnberg.Enge Kooperation in der Produktentwicklung
Dass die Topras mehr ist als ein kaufender Kunde, zeigt sich auch bei der Produktentwicklung. So hat der Technikausschuss der Topras immer wieder Ideen geliefert, die dann von SET umgesetzt wurden. Umgekehrt profitieren die Topras-Händler von der Technik-Kompetenz von SET. „Lüftung ist schwieriger als Wasser“, so Gunst, deshalb seien die Schulungen der SET-Experten so wichtig für die Schwimmbadbauer.

Immer öfter setzt SET dabei auf Praxisorientierung. „Es gibt keinen Standard beim Thema Lüftung, deswegen machen wir immer öfter mit den Schwimmbadbauern zusammen Inbetriebnahmen vor Ort“, erklärt Greschner. Die Topras-Mitglieder wissen diese Qualtätsorientierung zu schätzen und zahlen es mit einem besonders hohen Treuefaktor an SET zurück. „Unsere Händler haben verstanden: Wenn man nur billig einkauft, kauft man doppelt ein,“ unterstreicht Johannes Gunst.

Greschner sieht sein Unternehmen denn auch weniger als Produktlieferant, sondern als Systemanbieter. Gerade in den anspruchsvollen Bereichen Lüftung, Entfeuchtung sowie Isolierung sei es exorbitant wichtig, ein System anzubieten und nicht nur Einzelprodukte. „Wir verstehen uns als Partner der Schwimmbadfachhändler“, betont Holger Greschner.

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