Aufbruchstimmung bei Whirlcare Industries

Spatenstich bei Whirlcare Industries Produzent von Whirlpool und Swimspa
Otmar Knoll, Direktor von Whirlcare, Geschäftsführerin Edelgard Knoll und Whirlcare-Betriebsleiter Bertram Krainz (von rechts). Foto: Shaimaa M. Mawad

Spatenstich bei Whirlcare Industries in Deißlingen-Lauffen: Rund zwölf Millionen Euro investiert der Wellness-Spezialist in zwei neue Industriehallen mit rund 8 000 Quadratmetern Fläche sowie 80 neue Parkplätze für die Mitarbeiter.

Das erklärte Ziel, eine der nachhaltigsten und modernsten Produktionsstätten der Branche in Europa und der ganzen Welt zu werden, nimmt weiter Formen an. Die Tief- und Erdbauarbeiten sind bereits erledigt und auch mit den Fundamenten des Neubaus wurde schon begonnen.

Dieser Bauabschnitt soll bereits im kommenden März 2021 abgeschlossen sein: mit einer weiteren Produktionshalle, vorwiegend für den Bau von Swimspas, einem separaten Zentrallager sowie circa 80 neuen Parkplätzen für die Mitarbeiter.

Produktion im Industriestandard 4.0

Dabei wird bei Whirlcare Industries mit einer überwiegend eigenen Stromerzeugung auf den Dächern und der ausschließlichen Verwendung recyclingfähiger und nachhaltiger Materialien bereits nahezu klimaneutral produziert. „In den nächsten fünf Jahren wollen wir Marktführer sein! Nicht mehr und nicht weniger“, sagte Whirlcare-Direktor Otmar Knoll in seiner Eröffnungsrede zum Spatenstich am 12. Oktober 2020 im schwäbischen Deißlingen-Lauffen.

Der Grundstein, um dies zu erreichen, wurde mit dem ersten Bauabschnitt bereits gelegt. Nun wird der zweite Bauabschnitt eigens für die Produktion im Industriestandard 4.0 für freistehende Swimspas gebaut, um die stetig steigende Nachfrage in diesem Marktsegment optimal zu erfüllen.

Das angrenzende Zentrallager sorgt dafür, dass Kunden nicht lange auf ihre Ware warten müssen. Otmar Knoll: „Damit grenzt sich Whirlcare Industries klar von den Wettbewerbern aus Fernost oder Übersee ab!“

Trennung von Whirlpool und Swimspa

Der Neubau dient nicht allein dazu, bestehende Produktionsprozesse zu erweitern, sondern den Ablauf durch die Trennung von Whirlpools und Swimspas deutlich zu optimieren. Zahlreiche Festredner waren zum Spatenstich eingeladen, um ihre Sichtweise und Motivation für dieses erneute Mammutprojekt zu unterstreichen.

Neben der Bauherrschaft und der Projektleitung waren IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez sowie Deißlingens Bürgermeister Ralf Ulbrich als Festredner gekommen. Albiez war die Freude über einen Spatenstich in dieser Größenordnung zu Zeiten der Corona-Pandemie sichtlich anzusehen. Schließlich seien in den letzten Monaten zu viele Projekte aufgeschoben oder gar gecancelt worden. „Es fühlt sich hier nach Aufbruch an. Das ist genau das, was wir jetzt brauchen!“

Bis zu 70 neue Arbeitsplätze

Deißlingens Bürgermeister Ulbrich betonte den Weitblick dieser Investition und freute sich über das nachhaltige Unternehmertum am Standort und wünschte allen Beteiligten eine unfallfreie Baustelle und der Unternehmerfamilie Knoll viel Glück und Gesundheit. Aufgrund dieser hohen Investition schafft Whirlcare Industries am Standort Deißlingen-Lauffen in den nächsten acht Monaten weitere 50 bis 70 neue Arbeitsplätze.

Und das in schwierigen und durchaus zukunftsbelastenden Zeiten, wie sie im Moment vorherrschen. “Whircare Industries und die Holding Spas United Group GmbH möchten zur Wertschöpfung der Landkreise im Quellenland und der regionalen Wirtschaft beitragen“, bekräftigte Knoll. „In diesem Unternehmen stehen Energie, Digitalisierung, Innovation, Industriestandard 4.0 und vor allem Nachhaltigkeit an oberster Stelle.“

„Die höchsten Türme fangen beim Fundament an“

Fahrerlose Transportsysteme, digitale Vernetzung der unterschiedlichen Schnittpunkte und nachhaltige Energie-Einspar-Modifikationen sorgten für einen nachhaltigen Prozessablauf und Sicherstellung der Qualität „made in Germany“. Das Firmengelände von Whirlcare Industries wächst und wächst. Im zweiten Bauabschnitt entstehen die neuen Industriehallen.

Knoll weiter: „Frei nach Thomas Edisons Bonmot ,Die höchsten Türme fangen beim Fundament an!‘ möchten alle Mitarbeiter, Abteilungsleiter, Geschäftspartner und Führungskräfte der Whirlcare Industries GmbH der Region, dem Wirtschaftsland Baden-Württemberg und unserer Bundesrepublik Deutschland positive Gedanken mit auf den Weg gebe: Wir schaffen das!“

Modernste Whirlpool-Produktion

Im Sommer 2018 nahm das Unternehmen in Deißlingen-Lauffen bereits die größte Whirlpool-Produktion Europas in Betrieb. Das Werk ist in der Lage, mithilfe modernster Software und Maschinen sowie SAP-gestützter Prozesse jährlich pro Schicht etwa 6.000 Whirlpools und rund 1.500 Swimspas für den europäischen Markt herzustellen.

Die Produkte werden mit speziell angefertigten Maschinen und im Vakuum-Tiefziehverfahren gefertigt, die Whirlwanne mit PU verstärkt und anschließend weiterbearbeitet, bevor teilweise mit Robotern in vielen Teilschritten die Endmontage der Whirlpools und Swimspas erfolgt.

Whirlpool bei Whirlcare Industries. Foto: Shaimaa M. Mawad
Foto: Shaimaa M. Mawad

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